Am 20. März war es soweit, am Vormittag fuhren wir bei dichtem Schneetreiben von zu Hause Richtung Süden los. Im Schlepp unseren Wohnwagen.
Unser erster Halt südlich vom Gotthard bei schönstem Wetter!
eigentlich wollten wir an die ligurische Küste, aber unterwegs kamen wir auf die Idee, dass Kalabrien doch soo toll wäre. Bei Bologna aber holte uns die Vernunft ein, dass Süditalien für zwei Wochen doch sehr weit ist und wir nicht so viele Tage für die Fahrt opfern wollten. So steuerten wir den nächsten Rastplatz zum übernachten an und während dem Abendbrot entschlossen meine Frau und ich am nächsten Morgen nach Florenz zu fahren.
Unser Uebernachtungsplatz nähe Bologna
Am Morgen ausgeruht nahmen wir die 140km lange Fahrt nach Florenz unter die Räder. Dank unserem GPS fanden wir den Stadtcamping Michelangelo auf anhieb. Trotzdem war die Fahrt durch Städtisches Gebiet ein wenig abenteuerlich, denn die Strasse wurde durch die kreuz und quer parkierten Autos ziemlich eng und der Gegenverkehr war manchmal gezwungen uns Platz zu machen, aber alle nahmen's gelassen.
Unser Stellplatz auf dem Camping Michelangelo in Florenz wo wir zwei Nächte blieben
Hier ein paar Impressionen aus der Künstlerstadt Florenz:
Der Arno
Am 23. März brachen wir dann nach Livorno auf, denn wir wurden langsam vom Meer angezogen. Nach ca zwei Stunden fahren trafen wir auf dem Camping Miramare ein. Der Platz war fast leer, so hatten wir eine grosse Auswahl für einen schönen Stellplatz an der Steilküste. Jeder Stellplatz verfügt über eine eigene Terrasse mit einem fantastischen Blick über das Meer. In der Ferne konnte man die ein- und ausfahrenden Ozeanriesen beobachten oder am Abend die im Meer versinkende Sonne bestaunen.
Die Bilder sagen doch alles!
Stellplatz mit Meersicht
Einer der vielen Plätze
Einfahrt des Camping
Sonnenuntergang aus dem Wohnwagenfenster fotografiert
Terrasse beim Stellplatz
Natürlich durften Ausflügen in's Hinterland der Toskana nicht fehlen
ebensowenig wie ein Besuch im nahegelegenen Pisa mit seinem schiefen Turm
Am 30.März dann zogen wir nordwärts nach Imperia (unserem ursprünglichen Ziel) und verweilten zwei Tage dort.
Die sehenswerte Altstadt
Promenade von Imperia
Unsere Stammbar
Am 1.April (kein Scherz) reisten wir dann weiter Richtung Norden, wir wollten auf halbem Weg für nach Hause noch zwei Tage in Tenero/Locarno verbringen und dort unsere Ferien ausklingen lassen. Der Camping Miralago war das Ziel, zwar schön gelegen aber unverschämt teuer, der teuerste im Ort. Nächstes mal beziehen wir wieder einen Platz auf dem Bellariva, auch am See gelegen aber viel preisgünstiger.
Willkommensschild Miralago
Aussicht vom Stellplatz am See
Unser rollendes zu Hause
Am 3.April traten wir unsere Heimreise an, war ja nicht mehr so weit. Glücklich über die schönen Tage und vielen Eindrücken kamen wir heil wieder zu Hause an, und die Planung für den nächsten Urlaub kann beginnen :-))